Der Begriff "Bluetooth" beschreibt eine Datenschnittstelle. Via Bluetooth ist es möglich, Daten von einem Medium auf
das Andere zu übertragen - zum Beispiel von der Freisprechanlage zum Handy. Die Datenübertragung kann auf verschiedenste Weise erfolgen: eine etwas veraltete Technik ist Infrarot: dafür müssen
die Geräte jeweils sehr nah aneinander sein und quasi "Sichtkontakt" haben.
Ein weiterer großer Nachteil von
Infrarot-Datenübertragung ist, dass es für größere Datenmengen nicht geeignet ist, da diese nur langsam übertragen
kann. Für mp3s zum Beispiel ist Infrarotübertragung nicht sinnvoll. Für größere Datenmengen würde sich dann eher Bluetooth eignen: relativ schnelle Datenübertragung findet statt, auch
ist eine Entfernung von 10 Metern zwischen beiden Geräten noch immer ausreichend, um Daten von dem einen auf das
andere zu übertragen. Besonders geeignet ist Bluetooth zum Beispiel für die Freisprecheinrichtung im Auto oder für
kabbellose Headsets. Neben Bluetooth und Infrarot gibt es jedoch auch noch andere Möglichkeiten, um Daten zu übertragen: zum Beispiel mit
einem Datenkabel. Dazu jedoch muss der Computer über eine serielle Schnittstelle verfügen, die man jedoch gerade bei
Laptops oft vergeblich sucht.
Dann ergibt sich jedoch noch immer die Möglichkeit, per USB Daten auszutauschen - nötig
sind auch hier ein USB-Kabel und ein USB-Anschluss. Bluetooth ist also die beste Möglichkeit, um schnell und kabellos Daten untereinander auszutauschen, auch die Preise
für Bluetooth-Funktionen werden immer moderater und sind längst kein besonderes Extra mehr an neuen Handymodellen.