Die Bezeichnung Triband bezieht sich auf die mögliche Netznutzung, die verfügbar ist. Denn nicht jedes Netz kann von
jedem Handy genutzt werden und nicht überall sind die Netze gleich. Das beste Beispiel hierfür ist der Unterschied
zwischen Europa und den USA.
Neben Triband gibt es auch noch Dualband und Quadband, all diese Bezeichnungen beziehen sich auf die Netze, die die
Handys theoretisch nutzen können. Dem Namen entsprechend ist das Triband für drei Netze geeignet: dem D- und dem
E-Netz Europas sowie einem Teil des nordamerikanischen Netzes, das auf der Frequenz 1900 Mhz funktioniert.
In Deutschland nötig sind Dualbandhandys, die sowohl im D-Netz, dem Netz von T-Mobile und Vodafone, und dem E-Netz
von E-Plus und O2 funktionieren. Die Frequenzen liegen bei 900 Mhz und 1800 Mhz, auch in Teilen von Afrika lässt sich
mit Dualbandhandys telefonieren. "Dualband" sollte die Mindestanfoderung an das Handy sein, theoretisch besser ist
natürlich ein Triband- oder auch Quadband-Handy. Wie nötig die theoretische Nutzung des nordamerikanischen
Handynetzes ist, ist natürlich individuell unterschiedlich. Gerade für Personen, die häufiger geschäftlich in den
USA zu tun haben, ist ein Triband-Handy angebracht, um das komplette amerikanische Netz abzudecken auch ein
Quadband-Handy.
Bei normalem Telefonierverhalten ist jedoch ein Dualbandhandy günstiger als ein unnötiges Quadband - wer Leistungen
nicht braucht, sollte für diese schließlich auch nicht bezahlen und diese auch nicht mal theoretisch in Anspruch
nehmen - was bei der Anschaffung eines teureren Triband- oder Quadband-Handys allerdings geschehen würde. Im Übrigen
sind die Roaming Kosten noch immer so hoch, dass man sein Handy, wenn man ins Ausland fährt, am besten ganz zuhause
lässt.