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Ein Handy besitzt wohl mittlerweile beinahe jeder. Das zwingt die Anbieter natürlich, ihre Angebote immer attraktiver
zu gestalten, denn schließlich brauchen Kunden einen Anreiz, um sich ein neues Gerät überhaupt zuzulegen.
Vor allem Handys mit Vertrag werden mit gewissen zusätzlichen Prämien angeboten, darunter Digitalkameras,
Zeitschriftenabos, DVD-Player und eben auch Laptops. Besonders die Angebote mit einem gratis Laptop scheinen
besonders verlockend zu sein - selbst wenn das Restangebot nicht besonders gut sein sollte. Genau darauf jedoch muss
man unbedingt achten: welche Folgekosten kommen auf mich als Kunden zu im Sinne von Mindestumsatz, Vertragslaufzeit,
Grundgebühr und Telefontarife? Rechnet man dann nur die festen Kosten für die Dauer der Mindestvertragslaufzeit aus
und lässt die monatliche Abrechnung über geführte Gespräche mal beiseite, so ergibt sich meist ein Betrag, der den
Wert des Gratisgeschenks bei weitem übersteigt.
Erschwerend hinzu kommt, dass der Wert dieser Gratisbeigaben, ins besondere wenn es sich um Elektroartikel handelt,
von den Kunden bei weitem überschätzt werden - hier gilt häufig das Sprichwort "außen hui und innen pfui". Es werden
minderwertige Komponenten verbaut mit wenig Leistung und/oder geringer Lebensdauer, es handelt sich um Billigware von
No-Name-Herstellern, manchmal sogar um wertlose Plagiate. Nicht selten verlangen die Anbieter übrigens auch noch die
Begleichung der für den gratis Laptop angefallenen Versandkosten.
Ein gratis Laptop sollte in keiner Weise ausschlaggebend sein für die Wahl eines Mobilfunkvertrages bzw. eines
Handys, dies muss definitiv anhand der Kosten, die zu erwarten sind, entschieden werden.
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