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Ein Handy zu bekommen ist, unter normalen Voraussetzungen, eigentlich gar nicht schwierig. Man marschiert in ein
Geschäft, sucht sich ein Handy seiner Wahl aus und kauft es - entweder mit oder ohne Vertrag. Schwieriger wird es
jedoch, wenn es ein Vertragshandy sein soll und die eigene Bonität nicht gerade die beste ist.
Denn manche bzw. die meisten Netzbetreiber haben die unangenehme Angewohnheit, eine Schufa Auskunft einzuholen, bevor
der Handy Vertrag vergeben wird. Ein negativer Schufa Eintrag heißt nun aber nicht gleichzeitig, dass es keinen
Handyvertrag gibt - denn auch positive Dinge werden in der Schufa geführt. So wird es zum Beispiel bei T-Mobile so
gehandhabt, dass ein Vertrag möglich ist, so lange keine offenen T-Mobile Rechnungen vorliegen. Andere Anbieter
wiederum, wie zum Beispiel Debitel, verlangen bei negativer Schufaauskunft eine Kaution, die hinterlegt wird. Diese
Kaution wird jedoch, sofern keine offenen Rechnungen bei Debitel bestehen, nach 12 Monaten zurück gegeben.
Ein Handy ohne Vertrag hingegen bekommt man auch mit negativer Schufa Auskunft ohne weitere Probleme - zum Beispiel
bei Ebay. Eventuell muss das Handy dann jedoch noch freigeschaltet werden - auch dieser Vorgang hat nichts mit der
Schufa zu tun, allerdings werden Gebühren in Höhe von 100 Euro fällig, falls das Handy jünger als zwei Jahre ist.
Eine passende Sim-Karte, sofern noch keine vorhanden ist, bekommt man zum Beispiel bei Aldi, hier ist jedoch eine
Online Anmeldung nötig. Nach dieser Anmeldung wird die Prepaidkarte umgehend freigeschaltet, eine weitere Prüfung
findet nicht statt.
Eine negative Schufa ist also kein Grund, auf ein Handy verzichten zu müssen. Zwar ist die Auswahl eingeschränkt,
doch noch immer groß genug, um ein passendes Modell zu finden.
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